In zwanzig Jahren zur Weltherrschaft – Alles Gute zum Geburtstag liebes WWW

Vor zwanzig Jahren wurde es geboren, mit einem Post in der Newsgroup alt.hypertext – zumindest für eine breite Öffentlichkeit – das World Wide Web – kurz WWW. Tim Berners-Lee hatte dort am 6. August 1991 seine Projektbeschreibung publiziert und lud zum testen ein.

Seitdem hat sich viel verändert. Das Surfen im Internet ist heute selbstverständlich, jeder im Web unterwegs. Berners-Lee hatte an dem Projekt am CERN in der Schweiz gearbeitet und eine Protokoll entwickelt, welches das Internet revolutionieren sollte. Das ‘hypertext transfer protocol’, welches heute noch die Grundlage des Web ist.

Auch wenn heute nur wenige noch die technischen Zusammenhänge des Netzes verstehen und sich auch unter der Motorhaube auskennen, hat Burners-Lee damit die Welt verändert. Ohne das Web, den schnellen Zugang zu allen möglichen und unmöglichen Infomationen, wären heute viele mehr oder weniger hilflos. Das Web und dessen technischen Grundlagen, haben wie Welt kleiner gemacht.

Mit der Selbstverständlichkeit, wie wir dieses Medium heute nutzen, beeinflußt das Netz heute das Leben vieler Menschen. Facebook, Twitter, Xing, Linked In, Google, und, und, und … alles Dienste die wir tagtäglich nutzen. Wir lassen uns die neusten Nachrichten mit kleinen App’s direkt auf unser Smartphone, iPhone oder iPad liefern und vergessen oft dabei, dass hinterallem Tim’s Projekt von vor zwanzig Jahren steckt.

Das Web hat damit in nur zwanzig Jahren das geschafft, was viele technische wie politische Systeme wollen – denn es hat die Weltherrschaft schon lange übernommen.

Experiment Ubuntu – Teil 2

Ubuntu läuft nun seit einigen Tagen auf meinem alten Notebook, und bislang bin ich sehr zufrieden. In den letzten Tagen sind dann nich so einige kleine Anwendungen dazugekommen. Zunächst mal der Chrome Browser, welchen ich auch unter Windows sehr mag. Läuft auf den ersten Blick problemlos. Die Installationen über das Ubuntu – Softwarecenter verliefen bislang übrigends alle sehr gut und komplett reibungslos.

Auch die ersten Versuche zum Musik hören und importieren sind dank mitgelieferter Anwendung “Banshee” einfach und ohne großes Suchen zu erledigen. Macht alles einen sehr aufgeräumten Eindruck. SSH Zugriff auf andere Systeme ist bei Linux ja normal kein Problem, aber zum testen habe ich hier auch noch “Putty” installiert, welchen ich ebenfalls aus der Windows-Welt gut kenne. Und um meine primäre Internetumgebung zu komplettieren ist noch der “FileZilla” auf meine Platte gewandert.

Jetzt habe ich was die Internetnutzung angeht ein sehr schönes Terminal hier stehen, das kostenlos ist und von der Performance deutlich schneller ist als die gleiche Hardware unter Windows war. Bislang also ein sehr gelungenes Experiment. Ich werde weiter testen und spielen …. und berichten …

Herzhafter Blumenkohl-Champignon Auflauf mit Frischkäsesauce und zweierlei Käse

Man nehme:

- Blumenkohl (frisch oder gefroren)
- Champignons – am besten frisch, sonst geforen – auf keinen Fall das Dosenzeugs
-Würzigpikanten Chilli / Paprika Frischkäse
- Mozarella
- Butterkäse

Blumenkohl ganz normal in kochendem Wasser zubreiten, derweil die Champignons mit Pfeffer und Salz anbraten (Pfanne mit geschlossenem Deckel), ich mache das in Butter oder Butterschmalz, schmeckt mir besser.

Wenn der Blumenkohl fertig ist, kurz mit in die Pfanne geben und kurz mit anbraten lassen, dann Frischkäse hinzugeben, zerlaufen lassen und ganz kurz aufkochen, dann mit Gewürzen abschmecken. Dann das ganze in eine Auflaufform geben und den in Scheiben geschnittenen Mozarella darauf verteilen und ab ins Backrohr. Ich mache das zunächst bei ca. 150 Grad bis der Mozarella etwas verlaufen ist. Dann erst decke ich eine Schicht vom Butterkäse (Scheiben) darüber und wieder zurück ins Rohr.

Während das ganze am Überbacken ist, kann man beispielsweise prima einen Blogeintrag schreiben oder die Küche gleich wieder in einen normalen Zustand versetzen, nen Wüstenbussard füttern – oder alles Icon Wink in Herzhafter Blumenkohl-Champignon Auflauf mit Frischkäsesauce und zweierlei Käse

 

 

 

Staatsinsolvenz – was nun

Wenn man der Tage die Zeitungen aufschlägt oder den Nachrichten tatsächlich mal zuhört, hat man es sehr häufig mit mehr oder weniger insolventen Staaten zu tun. Ob Spanien, Portugal, Griechenland, Irland oder gar die USA – viele Länder müssen vor der Pleite gerettet werden.

In diesen Tagen und bei diesen Diskussionen frage ich mich immer öfter, was passiert eigentlich wenn ein Staat pleite geht ? Ich meine Insolvenzen kennen wir ja aus der Wirtschaft zu genüge. Da kommt dann ein Insolvenzverwalter, der versucht den Laden noch irgendwie zu retten. Dabei können ganz unterschliedliche Ansätze zum Tragen kommen, je nach individueller Situation im Unternehmen. Man untersucht zunächst einmal das Businessmodel des Unternehmens. Das kann man auch bei Staaten machen. Immerhin gibt es auch bei Staaten verschiedene Möglichkeiten an Geld zu bekommen. Steuern sind schliesslich nicht die einzige Einnahmequelle eines Staates.

Bei großen Firmen kann auch eine Zerschlagung in interessante Einzelteile vorgenommen werden. Dabei werden dann profitable Teile als eigenes Unternehmen weitergeführt, und können sich so tragen. Unrentable Teile löst man auf oder überführt sie in Auffanggestellschaften. Kann man nun einen Staat nach wirtschaftlichen Apsekten zerschlagen ?  Region XY steht gut da, weil sie genug Geld durch Tourismus oder Bodenschätze verdienen – das wird nun ein eigener kleiner Staat – quasi ein Stäätchen. Teile die nichts bringen, löst man einfach aus dem Staat heraus und macht sie zu einer Art ‘Auffangstaat’. Das wäre also so als würde man sich in Deutschland von Bundesländern wie Bremen oder dem Saarland trennen, weil diese wirtschaftlich uninteressant sind. Sollen Sie doch schauen wo sie bleiben, wenn die nichts bringen, stimmt dort eben etwas nicht am Businessplan, der Auffangstaat wird dann schon von der EU oder sonst wem getragen.

Was aber wenn das alles nicht funktioniert, der Laden geht komplett Pleite. Bei Unternehmen geht es dann daran aus den ‘Assets’ also dem Anlagevermögen des Unternehmens Kapital zu schlagen. Maschinen, Patente oder ähnliches können verkauft werden und mit dem Geld kann zumindest ein Teil der Gläubiger gezahlt werden.

Bei Staaten stelle ich mir das schwieriger vor. Geht nun Griechenland beispielsweise Pleite, kann dann Deutschland einfach die Akropolis für kleines Geld kaufen und künftig selbst gewinnbringend vermarketen ?

Eine andere interessante Frage ist das mit der Haftung bei einer Staatspleite. Welche Rechtsform ist eigentlich so ein Staat genau ? Hat der eine Haftungsbeschränkung oder ist das quasi ein Zusammenschluss von Privatpersonen – also quasi eine GBR – dann würden die Inhaber mit dem kompletten Privatvermögen haften. Der Inhaber des Staates sind nun aber die Bürger dieses Staates. Haften also Bürger mit Ihrem Privatvermögen für den Staat ? Müssen bei einer Staatspleite, die Bürger Ihr Erspartes an die Staatskasse überweisen, damit die Gläubiger des Staates befriedigt werden können ?

Oder gibt es da eine Regelung wie in einer GmbH … aber auch da haften die Geschäftsführenden Gesellschafter mit dem Privatvermögen. Das wäre dann auf den Staat übertragen, die Regierung. Müssen also nun im Falle einer Pleite unsere Politiker mit Ihrem hart verdienten Geld das Staatsdefizit ausgleichen ?

Oder gibt es gar irgendeine ganz ausgefuchste Gesellschaftsform, bei welcher eigentlich niemand haftet. Diese Form würde mich sehr interessieren. Wenn man so eine Gesellschaftsform in der freien Wirtschaft zur Verfügung hätte, würde das doch sehr einladen. Wenn es keine Haftung im Falle einer Pleite gibt, dann lädt das doch zu sehr netten Experimenten ein, wenn der Versuch schiefgeht, geht der Laden halt hops und niemand haftet dafür. Klingt wirklich nach einem spannenden Rechtsrahmen für Unternehmen, denn so kann man die Motivation sinnvolle Entscheidungen zu treffen und nachhaltig zu wirtschaften von Anfang an möglichst greing halten … aber dann hätten wir in Unternehmen ja quasi staatliche Verhältnisse. Und weil Verstaatlichung in einer Markltwirtschaft nicht sein soll, ist dieses System wohl einzig dem Staat vorbehalten. Sollte man in der Staatsbezeichung mitführen … z.B. USA SkoH – also “Staat komplett ohne Haftung” oder Griechenland SmEH – für “Staat mit EU Haftung” …

Das Ubuntu Experiment – Teil 1

Da steht immer noch mein alter Laptop rum. Der Akku ist hin oder was schlimmeres, jedenfalls mit Netzteil und an der Steckdose angeschlossen läuft er noch ganz vernünftig. Ein alter Samsung R50 mit zwei Gigabyte Speicher und einer 150 GB Platte oder so. ATI Grafik mit eigenem Speicher … zwar ein alter Notebook, aber kein schlechter. Seit ich meinen neuen habe, steht er nun rum.

Immermal wieder habe ich Anläufe unternommen, das alte Ding noch irgendwie sinnvoll zu verwenden. Aber nach einigen Jahren in meinen Diensten – er hat stets hervorragende Arbeit geleistet und auch viel davon, ist das damals mitgelieferte Windows XP allerdinge etwas langsam, um nicht zu sagen zäh geworden. Selbst das surfen im Internet war mühsam. Also traf ich die Entscheidung, das System komplett neu zu installieren. Vom damaligen XP war kein Datenträger mehr vorhanden, also musste eine Alternative her.

Nun hatte ich in meinem früheren Leben ja durchaus einige Berührungspunkte mit diversen IT Geschichten und auch Betriebssystemen. Ich habe auf Serverseite immer gerne unter Linux gearbeitet. Auf dem Desktop hatte es mich nie so richtig überzeugt. Meist weil irgendeine Anwendung nicht zu finden war. Nun gut – das ist lange her. Ich entschied mich also Ubuntu eine Chance zu geben. Ich dachte Linux ist nicht ganz so hardwarehungrig wie moderne Win Systeme, und ich will ja diesmal keinen Allroundnotebook, sondern eigentlich nur so ein Haushaltsterminal. Um mal eben schnell in der Küche ins Internet zu gehen, oder ein wenig ZDF Mediathek zu stöbern oder einfach Musik abspielen zu lassen … zum arbeiten habe ich ja immernoch meinen aktuelle Rechner.

Also Internet an, CD Image saugen und los gehts. Die Installation war erstaunlich problemlos, alle Komponenten meines guten alten Notebooks wurden prima erkannt und das ganze Setup lief problemlos durch. Das war die erste positive Überraschung. Auch das Wlan wurde sofort erkannt, alles Fehlende anstandslos aus dem Netz gesaugt – bilderbuchhaft.

Kaum war das System installiert, ging es auf die erste Erkundungsrunde. Die Oberfläche macht einen guten, intuitiven Eindruck, ich kam gleich damit klar. Alle – für mich – wesentlichen Komponenten wurden mitgeliefert, es gibt einen funktionierenden Emailclient, Firefox läuft problemlos, CD’s und DVD’s kann mein neues Terminal abspielen – also es lief erstmal alles auf Anhieb – zumindest was ich als nötig erachtete.

Zwischenzeitlich hat mein neues KueTe (KUEchenTErminal) einen Gastaccount, mit dem auch meine Besucher mal schnell im Internet was nachschauen können, ohne meinen Arbeitsnoti ins Chaos zu versetzen und ich habe es schon recht liebgewonnen, meinen neuen multimedialen Begleiter in der Küche.

Bislang läuft das System extrem stabil und ich bin immernoch sehr zufrieden mit der Entscheidung. In der nächsten Zeit werde ich dann mal auf Applikationssuche gehen, und schauen, was aus meinem “alten” Noti noch alles so rauszuholen ist. Ich halte Euch auf dem Laufenden …

Die Schuldenkrise, Wirtschaftsmanagement in Kleinbetrieben und die USA

Als kleiner Selbständiger kann ich Schuldenkrisen sehr gut verstehen. Kurzfristige Liquiditätsengpässe kommen da halt mal vor. Man wartet darauf dass Kunden Ihre Rechnungen zahlen, soll gleichzeitig seinen Verpflichtungen nachkommen, da kann es schon mal zu temporären Engpässen kommen. Kleine Finanzkriesen. Da kann ich nun die USA verstehen, dass sie in einer solchen Situation, bei der es ja um ein paar Billionen Dollar oder so geht, also nicht wie bei mir mal um ein paar Hundert Euro, ins Schwitzen kommen.

Neulich war dann auch bei mir wieder eine kleine persönliche Finanzkrise angesagt. Also gings daran diese zu lösen. Nun liest man der Tage ja immer die Lösungsansätze der großen Staaten und Firmen. Aber irgendwie wollten diese Ansätze bei mir als ganz kleinem Selbständigen nicht funktionieren.

Obowohl ich stundenlang mit meinem besten Berater ( im Bad vor meinem Spiegel ) konferiert habe, konnte ich keine Einigung zur Anhebung meiner persönlichen Schuldenobergrenze erzielen. Ich weiss auch nicht ob das etwas gebracht hätte. Denn nur weil ich plötzlich mit mir einstimmig beschliesse, dass ich mehr Schulden machen darf, heisst das doch irgendwie nicht auch automatisch, dass ich jemanden finde bei dem ich diese neue Schuldengrenze ausreizen kann. Eine Schuldenobergrenze anzuheben und für sich zu beschliessen ist doch das eine – jemanden zu finden der mir dann das Geld auch noch gibt etwas anderes.

Das scheint nur bei Staaten zu funktionieren. Oder ich bin bei der flaschen Bank. Vielleicht sind die Sparkassen und Privatbanken hier einfach zu kleinkarriert oder ihnen fehlt der Weitblick. Ich sollte vielleicht doch versuchen nochmal eine Einigung bezüglich meiner Schuldenobergrenze zu finden, und mich dann gleich an die EZB oder den IWF wenden. Wenn die selbsterlegte Schuldenobergrenzen als Sicherheit akzeptieren, wäre das sehr interessant.

Ich kann auch noch einige meiner besten Freunde fragen, wie vertrauenswürdig sie mich finden, und wie glaubhaft sie meine Ideen zu meiner künftigen Finanzpolitik finden. Dann habe ich sogar ein Rating. Je besser ich meine Freunde an meinem Erfolg teilhaben lasse, desto besser wird vermutlich das Rating ausfallen. Also nicht dass ich meine Freunde für das Rating direkt bazahlen würde, aber wenn man mal zu dem ein oder anderen netten Grillabend einläd, in der Kneipe neben an mal ein Bier zahlt, dann schafft das schon eine Vertrauensbasis. Schliesslich bezahlen die USA Ihre Ratingagenturen auch nicht direkt … die sind fast unabhängig. Aber Lobbyarbeit darf man schließlich im großen wie im kleinen doch betreiben.

Wenn ich also nun mit gutem Rating meiner persönlichen Kleinagenturen und mit meiner neubeschlossenen Schuldenobergrenze bei dem Geldinstitut ankomme, sollte das doch klappen. Schliesslich hab ich mir gleichzeitig ja auferlegt in den nächsten Jahren etwas zu sparen. Einsparungen müssen schon sein, schliesslich will man ja seriös wirken, bis zur nächsten Anhebung der Schuldengrenze.

Das ganze klingt verlockend, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass sowas nur bei Staaten funktioniert. In der Welt der Kleinbetriebe geht das nicht so einfach, hier muss noch wirklich gewirtschaftet und nicht einfach verschuldet werden …

Willkommen im Schaufenster meiner Cloud …

Schön, dass Sie mich hier besuchen, in meinem Schaufenster meiner persönlichen Cloud um Einblicke in meine ganz private virtuelle Welt zu bekommen.

Die virtuelle Welt ist mittlerweile schon sehr real geworden, finde ich. Immer mehr reale Zeit widmen wir virtuellen Dingen. Ob es das Abfassen virtueller Briefe an mehr oder weniger reale Menschen ist oder der Einkauf eines realen Buches im virtuellen Buchladen.
Lässt sich virtuelle Welt eigentlich noch von der realen Welt sinnvoll trennen, so wie das vor einigen Jahren noch war ? Mittlerweile sind wir so viel im Internet unterwegs, nutzen Dienste, von denen wir nicht genau wissen, wer sie anbietet oder wo diese angeboten werden. Jedenfalls kann man mittlerweile durch virtuelle Handlungen sehr reale Ergebnisse erzielen.

Nach dem ich eigentlich fast ein Gründungsmitglied dieser schönen virtuellen Welt bin, und das Internet noch auch Zeiten kenne, in denen es schwarz weiss war, also hauptsächlich aus Text bestand und nicht aus bunten Bildern und überall klickbaren Dingen, habe ich mich nun dann auch entschlossen so ein schickes elektronisches Tagebuch zu führen – einen Blog. Natürlich nicht mehr in schwarz-weiss, sondern in Farbe.

Das mit dem schwarz-weissen Internet gab es übrigens wirklich. Das Internet war nicht immer voller Bildchen, und man konnte sich auch nicht immer einfach mit einem Mausklick ans andere Ende des virtuellen Universums begeben. Es gab Zeiten, also früher – quasi direkt nach den Dinosauriern, da musste man noch wissen was man tut, wenn man im Internet unterwegs war. Man musste Programme beherrschen. Befehle kennen, eine Tastatur bedienen können und sogar Protokolle verstehen. Mit Protokollen meine ich nun nicht die Dinger, die unsere uniformierten Landesbeamten gerne für qualifiziertes Zuschnellfahren ( s. Ringsgewandl ) ausstellen, sondern man musste wissen, wie ein Datenstrom funktioniert um etwas in dieser ganz jungen neuen Welt zu bekommen. Da ging es um sehr viele Höflichkeiten. Eher vergleichen kann man das ganze mit dem Protokoll bei Staatsbesuchen. Da ist nämlich auch genau festgelegt, wer wann was sagen darf.

Ähnlich war das damals, im alten Internet. Der oder die ein oder andere werden sich noch daran erinnern, als das Downloaden von Dateien noch Arbeit war und das neuste Programm nicht einfach einen Mausklick weit weg war. Als man noch suchen musste auf welchem Server das Programm der Begierde liegt – und zwar in einer Zeit lange vor Google und Yahoo. Auch Chatten war früher schwieriger. Nicht einfach son KlickiBuntiProgramm aufmachen und lostippen. Auch da musste man sich mal an Protokolle halten. Das einzige was es gab waren kleine Helfer, die eingegebenen Protokollinformationen von einem Computer zum nächsten schickten. Telnet hiess damals der beste Freund des antiken Internetsurfers. Aber das ist lange her.

Heute ist die Welt bunt. Jeder kennt jeden und vieles ist einfach geworden, und viele wissen nicht mehr was sie tun. Es ist einfach er Inhalte zu finden, und es gibt viel mehr Inhalte die man nie finden möchte. Ich habe nun beschlossen mit meinem neuen Blog das Internet auch noch zu mit etwas überflüssigem Inhalt etwas aufzublähen, schließlich wollen Google und Co ja auch immer wieder mal was neues finden …